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Reisebedingungen Paar2Golfreisen e. K.

Die Paar2Golfreisen e. K., Inhaberin Katharina Szajner, (nachfolgend nur „Reiseveranstalter“) bietet auf der Internetseite www.paar2golfreisen.de Pauschalreisen mit Bezug zum Golfsport für Singles (nachfolgend nur „Reisende“) an. Hierfür gelten die nachfolgenden Reisebedingungen, welche die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a – y Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) und der Art. 250 und Art. 252 Einführungsgesetz zum BGB (EGBGB)
ergänzen und ausfüllen.

Abweichungen in der jeweiligen Reiseausschreibung des Reiseveranstalters haben Vorrang. Bitte lesen Sie diese und den folgenden Text sorgfältig durch.

§ 1 Bewerbung, Abschluss des Pauschalreisevertrages

Der Reiseveranstalter stellt seine Reiseausschreibungen detailliert auf seiner unter www.paar2golfreisen.de betriebenen Internetseite dar, ohne hierdurch ein rechtsverbindliches, auf den Abschluss eines Pauschalreisevertrages gerichtetes Angebot zu unterbreiten. Die unter Angabe einer Mindestteilnehmerzahl ausgeschriebenen Reisen können online auf der vom Reiseveranstalter betriebenen Internetseite gebucht werden. Dem Reisenden wird der Ablauf des Buchungsprozesses auf der Internetseite des Reiseveranstalters kontinuierlich erläutert.

Um eine Reise zu buchen, ist unter Akzeptanz der vorliegenden Reisebedingungen und der Datenschutzerklärung von jedem Reisenden ein Kontaktformular mit persönlichen Angaben auszufüllen, mit dem sich der jeweilige Reisende um die Teilnahme an der vom Reiseveranstalter ausgeschriebenen Reise bewirbt.

Mit Betätigung der Schaltfläche „zahlungspflichtig buchen“ unter dem Kontaktformular und der damit verbundenen Übermittlung der Reiseanmeldung an den Reisveranstalter bietet der Reisende dem Reiseveranstalter verbindlich den Abschluss eines Pauschalreisevertrages an. Hierdurch wird jedoch noch kein Anspruch des Reisenden auf das Zustandekommen eines Reisevertrages begründet. Nach Absendung der Reiseanmeldung wird dem Reisenden der Eingang der Anmeldung unverzüglich auf elektronischem Wege bestätigt.

Anschließend prüft der Reiseveranstalter die im Rahmen der Reiseanmeldung übersandten Unterlagen und Angaben des Reisenden zum Zweck der Zusammenstellung einer Reisegruppe, die aus potentiell aneinander interessierten Reisenden bestehen soll, und übersendet dem Reisenden sodann binnen einer Frist von zwei Wochen eine Reisebestätigung inklusive einer verbindlichen Reisebeschreibung oder eine Absage in Textform. Ein Pauschalreisevertrag zwischen Reiseveranstalter und Reisendem kommt – vorbehaltlich des nachstehenden Absatzes – erst mit dem Zugang einer Reisebestätigung beim Reisenden zustande. Die Reisebestätigung wird entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt.

Sofern die Reisebestätigung vom Inhalt der Reiseausschreibung abweicht, stellt sie ein neues, auf den Abschluss eines Pauschalreisevertrages gerichtetes Angebot dar. Der Pauschalreisevertrag kommt dann auf Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn und soweit durch den Reiseveranstalter auf die Änderungen hingewiesen wurde, die vorvertraglichen Informationspflichten des Reiseveranstalters erfüllt wurden und der Reisende innerhalb der Bindungsfrist durch ausdrückliche Erklärung oder Leistung der Anzahlung die Annahme erklärt.

§ 2 Leistungen des Reiseveranstalters

Die vom Reiseveranstalter ausgeschriebenen Reisen haben stets nur den Urlaubsaufenthalt als solchen zum Gegenstand. An- und Abreise sind stets eigenverantwortlich von den Reisenden auf deren Kosten und Risiko zu organisieren.

Hauptgegenstand der Leistungen des Reiseveranstalters sind die Planung und die Durchführung der Reise am jeweiligen Urlaubsort. Zur Erfüllung dieser vertraglichen Pflichten greift der Reiseveranstalter auf Dritte (Hotels, Transferunternehmen, Golfplatzbetreiber, Eventveranstalter, etc.) zurück. Die konkreten im Reisepreis enthaltenen Leistungen sind der jeweiligen Reisebeschreibung zu entnehmen.

Während einer Reise besteht zudem die Möglichkeit, an weiteren Drittangeboten – u.U. nur nach vorheriger Anmeldung oder gegen Aufpreis – teilzunehmen, die nicht vom Reiseveranstalter angeboten, sondern lediglich vermittelt werden. Bei diesen Leistungen handelt es sich folglich nicht um eigene Leistungen des Reiseveranstalters.

Die vom Reiseveranstalter vorgenommene Auswahl der Teilnehmenden der Reisegruppe begründet keinen Anspruch darauf, einen passenden Partner im Rahmen der Reise vermittelt zu bekommen. Die Auswahl der Reisenden wird vom Reiseveranstalter stets nach bestem Wissen und Gewissen aus potentiell aneinander interessierten Personen zusammengestellt.

§ 3 Anzahlung, Bezahlung

Zahlungen auf den Reisepreis dürfen vor der Reise nur gegen Aushändigung des Sicherungsscheins erfolgen. Dieser Sicherungsschein wird dem Reisenden zusammen mit der Reisebestätigung zugeschickt. Nach Erhalt des Sicherungsscheins werden 20 % des Reisepreises zur Zahlung fällig.

Der restliche Reisepreis wird 30 Tage vor Reisebeginn fällig, soweit es in der jeweiligen Reisebeschreibung keine abweichende Bestimmung hierzu gibt und der Reiseveranstalter kein Rücktrittsrecht wegen des Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl mehr ausüben kann.

Zahlungen an den Reiseveranstalter müssen kostenfrei durch Überweisung auf das in der Rechnung genannte Konto erfolgen.

Zahlt der Reisende nicht entsprechend der vereinbarten Fälligkeiten, obwohl der Reiseveranstalter zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage ist, die gesetzlichen Informationspflichten erfüllt wurden und dem Reisenden kein Zurückbehaltungsrecht zusteht, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und vom Reisenden die Entschädigung gemäß § 5 zu verlangen.

§ 4 Leistungsänderungen vor Reisebeginn

Nach Vertragsschluss, aber vor Reisebeginn notwendig werdende Abweichungen wesentlicher Eigenschaften von Reiseleistungen vom Inhalt des Reisevertrages sind dem Reiseveranstalter gestattet, wenn und soweit die Abweichungen unerheblich sind und nicht wider Treu und Glauben vom Reiseveranstalter herbeigeführt wurden.

Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Reisenden unverzüglich nach Kenntnis des Änderungsgrundes über solche Leistungsänderungen auf einem dauerhaften Datenträger zu informieren.

Wird eine wesentliche Eigenschaft einer vertraglichen Reiseleistung erheblich geändert, ist der Reisende berechtigt, innerhalb einer vom Reiseveranstalter gleichzeitig mitgeteilten Frist die Änderung entweder anzunehmen, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer Ersatzreise zu verlangen, sofern eine solche angeboten wurde. Erfolgt binnen der gesetzten Frist keine Reaktion, gilt die mitgeteilte Änderung als angenommen.

§ 5 Rücktritt durch den Reisenden

Der Reisende ist jederzeit vor Reisebeginn berechtigt, durch Erklärung gegenüber dem Reiseveranstalter vom Pauschalreisevertrag zurückzutreten. Der Reiseveranstalter verliert dann seinen Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, kann jedoch eine angemessene Entschädigung verlangen, wenn nicht am Bestimmungsort oder in unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, welche die Durchführung der Pauschalreise erheblich beeinträchtigen oder der Reiseveranstalter den Rücktritt zu vertreten hat.

Maßgeblich für die Höhe der Entschädigung ist der Reisepreis abzüglich des Werts der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt. Auf Verlangen des Reisenden ist die Höhe der Entschädigung zu begründen. Gemäß § 651h Abs. 2 S. 1 BGB kann der Reiseveranstalter seinen Entschädigungsanspruch auch pauschalieren. Die pauschale Entschädigung wird ab dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung wie folgt berechnet:

  • bis 60 Tage vor Reisebeginn: EUR 50,- Bearbeitungsgebühr
  • bis 30 Tage vor Reisebeginn: 20 % des Reisepreises
  • bis 15 Tage vor Reisebeginn: 30 % des Reisepreises
  • bis 2 Tage vor Reisebeginn: 75 % des Reisepreises
  • bis 1 Tag vor Reisebeginn und am Reisetag selbst: 90 % des Reisepreises

Dem Reisenden bleibt es jedoch unbenommen, dem Reiseveranstalter nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden als die Entschädigungspauschale entstanden ist.

Der Reiseveranstalter behält sich vor, anstelle der vorstehenden Entschädigungspauschale eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit der Reiseveranstalter unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret beziffern und nachweisen kann, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Entschädigungspauschale entstanden sind.

§ 6 Rücktritt durch den Reiseveranstalter

Der Reiseveranstalter kann im Falle des Nichterreichens der in der Reiseausschreibung vorgesehenen und in der Reisebestätigung enthaltenen Mindestteilnehmerzahl bis zu 20 Tage vor Reisebeginn durch Erklärung gegenüber dem Reisenden zurücktreten. In diesem Fall besteht für den Reisenden die Möglichkeit, an einer mindestens gleichwertigen Reise teilzunehmen, sofern der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche anzubieten. Andernfalls ist der gezahlte Reisepreis nach den gesetzlichen Regelungen unverzüglich vom Reiseveranstalter zu erstatten.

Der Reiseveranstalter kann ferner vom Reisevertrag zurücktreten, wenn er aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Reisevertrags gehindert ist. In diesem Fall hat er den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis von dem Rücktrittsgrund zu erklären.

§ 7 Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

Der Reiseveranstalter kann den Pauschalreisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende trotz einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist.

Dies gilt nicht, soweit das vertragswidrige Verhalten auf einer Verletzung von Informationspflichten des Reiseveranstalters beruht. Kündigt der Reiseveranstalter, so bleibt ihm der Anspruch auf den Reisepreis erhalten. Er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

§ 8 Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen aus ihm zurechenbaren Gründen nicht in Anspruch, und war der Reiseveranstalter zur vertragsgemäßen Erbringung bereit und in der Lage, hat der Reisende keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. Dies gilt nicht, soweit die Leistungen aus Gründen nicht in Anspruch genommen wurden, die den Reisenden nach den gesetzlichen Bestimmungen zum kostenfreien Rücktritt oder zur Kündigung des Reisevertrages berechtigt hätten. Der Reiseveranstalter wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen, sofern diese nicht völlig unerheblich sind.

§ 9 Ersatzteilnehmer

Bis zu einer Woche vor Reisebeginn kann der Reisende einen Ersatzteilnehmer für die Reise anmelden. Im Fall der Anmeldung eines Ersatzteilnehmers hat sich dieser gleichsam wie der ursprüngliche Vertragspartner bis spätestens eine Woche vor Reiseantritt für die Reiseteilnahme zu bewerben. Der Reiseveranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Prüfung der Unterlagen des neu angemeldeten Reisenden durch den Reiseveranstalter ergibt, dass dieser nicht Single ist oder nicht in die Zusammensetzung der Reisegruppe passt.

§ 10 Gewährleistung, Mitwirkungspflichten des Reisenden

Die Gewährleistungsrechte des Reisenden richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Weist die Reise Reisemängel auf, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Diesbezüglich trifft den Reisenden eine Mitwirkungspflicht, kraft derer der Reisende den Reisemangel dem Reiseveranstalter nicht nur unverzüglich mitzuteilen hat, sondern auch sonst alles ihm Zumutbare zu tun hat, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden möglichst gering zu halten oder ganz zu vermeiden.

Kann der Reiseveranstalter infolge einer schuldhaften Unterlassung der Mängelanzeige keine Abhilfe schaffen, bestehen weder Minderungs- noch Schadensersatzansprüche gegen den Reiseveranstalter.

Die Kündigung des Pauschalreisevertrages wegen eines die Reise erheblich beeinträchtigenden Reisemangels ist erst zulässig, wenn dem Reiseveranstalter durch den Reisenden eine angemessene Frist zur Abhilfe gesetzt wurde und diese fruchtlos verstrichen ist.

§ 11 Haftungsbeschränkung

Für Mängel im Zusammenhang mit eigenen vertraglichen Leistungspflichten des Reiseveranstalters haftet dieser nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften.

Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters ist für solche Schäden auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, die keine Körperschäden sind und nicht schuldhaft herbeigeführt werden. § 651p Abs. 2 BGB bleibt unberührt.

Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- oder Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Dritt- bzw. Fremdleistungen lediglich vom Reiseveranstalter vermittelt werden und die ausdrücklich als Fremdleistung unter Angabe der Identität des Anbieters sowie dessen Anschrift gekennzeichnet worden sind. Dies gilt nicht, soweit hierfür eine Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des Reiseveranstalters ursächlich war.

§ 12 Kein Verbraucherwiderrufsrecht

Der Reisende wird darauf hingewiesen, dass bei Pauschalreiseverträgen, die im Fernabsatz abgeschlossen werden, wie solchen des Reiseveranstalters, kein Verbraucherwiderrufsrecht besteht, sondern lediglich Rücktritts- und Kündigungsrechte eingreifen.

§ 13 Datenschutz

Der Reiseveranstalter verarbeitet im Rahmen der Abwicklung der Verträge und Bewerbungen personenbezogene Daten des Reisenden und beachtet dabei die einschlägigen Datenschutzvorschriften.

Nähere Informationen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten und zu diesbezüglichen Rechten des Reisenden sind der Datenschutzerklärung des Reiseveranstalters auf der Internetseite (www.paar2golfreisen.de unter der Rubrik „Datenschutzerklärung“) zu entnehmen.

§ 14 Verbraucherstreitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie hier finden: https://ec.europa.eu/consumers/odr/.

Der Reiseveranstalter ist grundsätzlich weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 15 Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen des Reisevertrages oder dieser Reisebedingungen unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Reisevertrages und seiner Bestimmungen im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung/en treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Partei eine unzumutbare Härte darstellt, wird der Reisevertrag insgesamt unwirksam.

Reisebedingungen Paar2Golfreisen e. K. – Stand: 31. Juli 2021